DR. GABRIELE GREVE PSYCHOLOGISCHE PRAXIS LEHRPRAXIS
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Abläufe

In der Regel erfolgt die Kontaktaufnahme der Patienten in der angegebenen persönlichen Telefonzeit der Therapeutin Dienstag zw. 14 und 14:50 Uhr. Erste Fragen können so direkt besprochen und Informationen zur Praxis gegeben werden. Wird dabei ein Termin für eine psychotherapeutische Sprechstunde vereinbart, erfolgen dort erste Interventionen, die Einleitung einer Akutbehandlung oder die Weitervermittlung. Ggf., sofern Kapazität für eine Psychotherapie in der Praxis vorhanden ist, werden probatorische Sitzungen vereinbart, in denen die Indikation für eine Psychotherapie als Kassenleistung geprüft wird. Bei gegebenem Vertrauensverhältnis entscheiden Patienten und Therapeutin dann gemeinsam, ob ein Verhaltenstherapie oder eine Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie durchgeführt werden soll. Ein ärztlicher Konsiliarbericht wird eingeholt.

Anschließend wird die Therapie bei der zuständigen Krankenkasse angezeigt/beantragt, entweder als Kurzzeit- oder als Langzeitbehandlung (12+12/60+20 Sitzungen zu je 50 Min.). Im Falle einer Langzeitbehandlung muss die Therapeutin den Antrag der Patienten durch einen anonymisierten Bericht ergänzen, den die Krankenkasse zur fachlichen Prüfung an einen externen Gutachter weiterleitet. Bei einer befürwortenden Stellungnahme erteilt die Krankenkasse i. d. Regel die Zustimmung zur Kostenübernahme für die psychotherapeutische Behandlung. Liegt die Kostenzusage vor, kann die Behandlung beginnen. Im Falle einer Kurzzeittherapie wird die Behandlung lediglich bei der zuständigen Krankenkasse angezeigt.

Informationen zur Durchführung der Behandlung - Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie / Katathym imaginative Psychotherapie - lesen Sie bitte unter dem Punkt "Leistungen" nach. Während der Therapie kann der Einbezug weiterer Behandler aus anderen Fachrichtungen erforderlich sein. Hier wird die Therapeutin Vorschläge machen, aber auch gerne bewährte Kontakte der Patienten aufgreifen.

Zur Klärung gegenseitiger Verpflichtungen und Rechte wird ein Behandlungsvertrag über Schweigepflicht, Datenschutz, Terminvereinbarungen und Ausfallhonorar etc. geschlossen.

Für die Therapiesitzungen werden feste - zu Beginn meist wöchentliche - Termine verabredet. Die Therapeutin ist verpflichtet, die Behandlung zweckmäßig und wirtschaftlich, jeweils an den aktuellen Standards aus Wissenschaft und Praxis ausgerichtet, durchzuführen. Der Behandlungserfolg ist jedoch neben einer hohen fachlichen Qualität wesentlich von einer vertrauensvollen Beziehung und von der aktiven Mitarbeit auf Patientenseite abhängig. Im Therapieverlauf werden daher von Patienten und Therapeutin gemeinsam Zwischenbilanzen gezogen und zur Therapieevaluation eine Abschlusstestung durchgeführt. Zur Sicherung des Therapieerfolgs befindet sich die Therapeutin in regelmäßigem kollegialen Austausch (Intervision und Supervision), in dem mit anonymisierten Patientendaten über Therapieverläufe beraten wird.

Psychotherapie ist eine zeitbegrenzte Intervention, die darauf abzielt, Probleme durchzuarbeiten und Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln. Gegen Ende der Behandlung werden daher die Vorbereitung auf die "Zeit danach" und Rückfallprophylaxe in den Vordergrund rücken. Die Wiederaufnahme einer Behandlung und ein Behandlerwechsel (auch in der laufenden Therapie) sind jedoch möglich, wenn dies sich als erforderlich erweist.